Naturhecke

2017 haben wir uns von Nabu begeistern lassen und auf unserem Firmengrundstück eine 60 Meter lange und 6 Meter breite Naturhecke mit heimischen Gehölzen gepflanzt. Wir möchten der Natur ein Stück wertvolles zurückgeben und ein Zuhause für Vögel und Insekten schaffen.

Inspririert hat uns die Webseite von hamburg.nabu.de
„Im Laufe einer langen gemeinsamen Entwicklungsgeschichte hat sich das ökologische Gefüge zwischen heimischen Tieren und heimischen Pflanzen sehr eng aufeinander eingespielt; die meisten fremdländischen Gehölze sind daher im ökologischen Sinne wertlose Fremdkörper – sozusagen lebende Gartenmöbel. Zwei Beispiele: Die Früchte des heimischen Weißdorns werden von 32 Vogelarten gefressen, die des nahverwandten nordamerikanischen Scharlachdorns jedoch nur von zwei Arten. Noch deutlicher ist das Verhältnis beim Wacholder: Der heimische Strauch ernährt 43 Vogelarten, der häufig in Gärten gepflanzte Chinesische Wacholder dagegen nur eine einzige Art! Ähnliches gilt für Insekten, deren Larven oftmals auf wenige oder gar nur eine einzige Nahrungspflanze spezialisiert sind. Während heimische Wildsträucher ein schier unerschöpfliches Nahrungsangebot für zahlreiche Insekten in allen Entwicklungsstadien bieten, wird man an exotischen Gehölzen in unseren Gärten kaum jemals Fraßspuren von Raupen etc. finden.“